Fraîche Flow

Linux · Infrastruktur · Netzwerk · Virtualisierung

docs/19_Monitoring_AutoKuma
72 Zeilen3,07 KB

Zentrales Monitoring mit Uptime Kuma

MILOUD NECILI

Fraîche Flow · Fachinformatik Systemintegration

Projektziel

Die Laborinfrastruktur zentral überwachen und Monitore automatisiert statt einzeln über die Oberfläche bereitstellen.

Meine Umsetzung

  • Uptime Kuma 2.5.8 mit separater MariaDB im Compose-Projekt betrieben.
  • AutoKuma 2.0.0 über Docker-Labels zur automatischen Monitoranlage eingesetzt.
  • HTTP-, TCP-Port- und Ping-Prüfungen für 15 Endpunkte eingerichtet.
  • Socket.IO-, Datenbank- und Erreichbarkeitsfehler anhand von Logs und Heartbeats eingegrenzt.

Technischer Rahmen

Container uptime-kuma, kuma-db, autokuma
Projekt ~/docker/uptime-kuma
Zugriff Termius: lokal 13001 → intern 3001
Abschlussbild 15 Online · 0 Offline · 0 Unbekannt

Ergebnis

Das beigefügte Abschlussbild zeigt 15 Online-Monitore und 0 Offline. Für System MariaDB zeigten fünf aufeinanderfolgende Heartbeats status=1. Historische Verfügbarkeit blieb teilweise unter 100 Prozent.

Prüfpfad und Betriebsnachweise

docker ps --filter name=uptime-kuma --filter name=kuma-db --filter name=autokuma
docker logs --tail 40 autokuma
curl --max-time 10 -sS "http://127.0.0.1:3001/socket.io/?EIO=4&transport=polling"

Monitoring-Stack mit Uptime Kuma, MariaDB, AutoKuma und erfolgreicher Socket.IO-Antwort

Troubleshooting aus der Praxis

YAML-Einrückung, anfängliche EngineIO-Verbindungsfehler und Socket.IO-Unterbrechungen wurden untersucht. ER_DUP_ENTRY in stat_daily und stat_hourly trat auf; eine dauerhafte Fehlerbehebung dieses Statistikproblems ist nicht belegt.

Sicherheit und fachliche Einordnung

TCP-Prüfungen auf 443 und 9443 validieren weder TLS-Zertifikate noch Login. Ping auf DNS und Chrony prüft nicht das jeweilige Protokoll. Docker-Socket und Admin-Zugang sind besonders schutzbedürftig.

Kompetenztransfer

Observability, deklarative Monitoranlage, Logkorrelation und Interpretation von Verfügbarkeit.

Abschlussnachweis: Monitoring

Uptime-Kuma-Dashboard mit überwachten Infrastruktur- und Anwendungsdiensten

Die Historie zeigt für System MariaDB 39,13 % und für TrueNAS 50 %. Die aktuelle Erreichbarkeit ist grün; daraus folgt keine durchgängige historische Verfügbarkeit von 100 %.

Überwachte Endpunkte

  • HTTP: Uptime Kuma, Nextcloud Docker, Docker Webserver.
  • TCP-Port: Apache HTTP, Nextcloud HTTPS, Portainer HTTPS, System MariaDB, Kuma MariaDB, Docker MariaDB, Redis Container.
  • Ping: Application ff-app-01, Chrony Container, DNS ff-core-01, Gateway ff-edge-01, TrueNAS ff-store-01.

Die Monitorbezeichnungen sind Projektnamen. Ein TCP-Porttest auf HTTPS ersetzt keine Zertifikatsprüfung; ein Ping-Test auf DNS oder Chrony ersetzt keinen DNS- oder NTP-Funktionstest.

Projektstatus

Abgeschlossen nach Bestätigung des Projektverantwortlichen.